Wigwam e.V.

Kinder- und Jugendförderverein - Generationen miteinander - Vilgertshofen

In der Dezemberausgabe 2007  der Vilgertshofer Nachrichten konnten Sie unter dieser Überschrift bereits einen Artikel von Bürgermeister Konrad Welz zum Helferkonzept für hilfe- und pflegebedürftige Personen lesen. Im Gemeinderat waren sich alle einig, dass in der Gemeinde ein Hilfsangebot entstehen soll. Jetzt, nach einem Jahr Bedenkzeit,haben wir klare Vorstellungen, wie das Helferkonzept aussehen könnte.

Zuerst wurde bei den “Ü-Fünfzigern“des Pfarrgemeinderats Issing das Thema aufgegriffen und heiß diskutiert. Dabei bildete ein Zeitungsartikel über die die Ehrung des Tapfheimer Bürgerservices die Einleitung zu den zentralen Fragen: Was brauchen die „Älteren“, um gut im Dorf leben zu können? Braucht eine kleine Gemeinde wirklich einen Dienst, der die Menschen zum Arzt fährt, der mit ihnen einkaufen geht?

Ältere noch gut versorgt, aber... 

Dabei stellte sich heraus, dass ein Großteil der „älteren Generation“ gut versorgt ist, da ihre Kinder in der Ortschaft wohnen und das Sozialgefüge hier noch stimmt. Ebenso existiert in vielen Fällen eine nicht organisierte Nachbarschaftshilfe.

Müssen wir uns bei so guten Voraussetzungen überhaupt Gedanken machen? Auf diese Frage kamen sehr schnell die Gedanken aus dem Publikum. Es gibt Alleinstehende, die sich momentan gut versorgen können. Aber was passiert, wenn sie länger krank sind? Wer kauft ein? Wie kommen sie zum Arzt? Was passiert, wenn verwitwete Ehepartner nicht Auto fahren können oder wenn ein Ehepartner schwer erkrankt?

Hilfsangebote gewünscht 

Von diesen Gedanken geleitet, erstellten die “Ü-Fünfziger“ eine Liste von gewünschten Hilfsangeboten und werteten diese in folgender Reihenfolge:

  • Fahrdienst, Einkaufsdienst
  • Gartenarbeit
  • Unterhaltung
  • Besuch kultureller Veranstaltungen
  • Hilfe bei Behördengängen
  • Trauerbegleitung

Gestärkt von dem positiven Ergebnis der Diskussionsrunde in Issing gingen wir einen Schritt weiter. Schließlich soll an einem Konzept für alle Bürger in der gesamten Gemeinde gearbeitet werden.

Im Oktober und November fanden Besprechungen mit den Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte und des kath. Frauenbundes, interessierten Helfern und Helferinnen, dem Ehepaar Seefelder vom ambulanten Pflegedienst und Vertretern der Gemeinde statt. Einhellig kam auch diese Runde zum Ergebnis, dass ehrenamtliche Hilfe auf alle Fälle notwendig sei. Man müsse jedoch zunächst aufpassen, dass man sich nicht übernimmt. Vor allem sollen die Aufgaben ganz klar von der professionellen Hilfe abgegrenzt werden.

So stand fest, dass eine Hilfestellung zur Bewältigung der kleinen Probleme des Alltags aufgebaut werden soll. Dabei wurde auch hier wieder der Begleitdienst zum Arzt, zum Einkaufen oder zum Friseur als vorrangig beurteilt. Zusätzlich sollte ein Besuchsdienst im Krankenhaus oder zu Hause ermöglicht werden.

Absicherung der Helfer wichtig

Für den Aufbau eines Dienstes muss das Rad nicht neu erfunden werden, da es im Landkreis Landsberg bereits gut funktionierende Beispiele von Nachbarschaftshilfe gibt. Entscheidend für derartige Dienste ist die Absicherung der ehrenamtlich Tätigen.

Ilge Ahrens von der Caritas-Geschäftstelle in Landsberg zeigte hier verschiedene Möglichkeiten auf. Am besten ist die Absicherung unter dem Dach eines Vereines gewährleistet.

Wir versuchen nun, unter dem Dach von Wigwam eine Generationenhilfe aufzubauen.

Die Vorstandschaft von Wigwam zeigte sich von unserer Idee sehr angetan, denn es könnten hier auch sehr viele Synergieeffekte zwischen Jung und Alt entstehen.

Fragebogen als Startschuss:

In einem Fragebogen möchten wir uns einen Überblick verschaffen:

  • Wer möchte helfen und welchen Hilfsdienst kann er sich vorstellen?
  • Wer kann sich vorstellen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, und welche Hilfe wird gebraucht?

Irmgard Neu-Schmid – Dezember 2008

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